Eine Sommer-Oase schaffen – Tipps für die Terrasse

Mit einer Terrasse lässt sich eine wunderbare Rückzugsoase schaffen. Als Ort der Zusammenkunft mit Freunden und Familie, als Stellfläche für Sonnenliege oder Hängematte zum Entspannen cat-1407703_640oder als Spielplatz für die Kinder – eine Terrasse lässt sich vielseitig nutzen. Eine Baugenehmigung braucht man für eine Terrasse in aller Regel nicht. Es schadet jedoch dennoch nicht, sich vorab bei der Baubehörde zu erkundigen, ob die geplanten Baumaßnahmen nicht eventuell unter eine Ausnahmeregelung fallen. So spart man sich unter Umständen Ärgernisse im Nachhinein.

Rund oder eckig – was bei der Wunschterrasse beachtet werden sollte

Terrassen gibt es in rund oder eckig, beides hat dabei seine optischen Vorzüge. Eine runde Terrasse wirkt meist kunstvoller, da das restliche Grundstück inklusive Haus in eher klaren geraden Linien gehalten ist. Da sticht eine runde Terrasse geradezu hervor. Wenn möglich, sollte die Terrasse nach Süden hin ausgerichtet sein. Letztlich wird man sich hier jedoch nach den Gegebenheiten des Grundstücks richten müssen. Um im Sommer angenehm im Schatten sitzen zu können, lassen sich zum einen mobile Sonnenschirme nutzen, die bei Bedarf auch in den Garten transportiert werden können, sollten sie dort benötigt werden. Aber auch eine Markise erfüllt hier ihren Zweck.

Der Vorteil hierin liegt, dass sie keinen zusätzlichen Platz in Anspruch nehmen. Gerade bei kleineren Terrassen macht sich dies bezahlt. Sehr wichtig ist auch die Auswahl des richtigen Belags. Oftmals werden Steinplatten oder auch Steinpflaster genutzt. Diese zeichnen sich durch eine hohe Robustheit aus. Ideal also, wenn die Terrasse stark beansprucht wird. Etwa, wenn dort regelmäßig mit vielen Personen gefeiert wird.

Da sollte der Belag einiges aushalten können. Weitere Möglichkeiten für den Belag sind u.a. Kies, Bambus-Dielen und Natursteinplatten. Auch wenn eine Feuerstelle auf der Terrasse errichtet werden soll, sind Steine eine vorzugswürdige Wahl. Aber auch Holz hat als Belag seinen ganz eigenen Reiz. Es wirkt besonders natürlich und erwärmt sich sehr schnell. Auf einem Holzbelag macht es im Sommer besonders viel Spaß, barfuß zu laufen. Die Qualität des Holzes sollte aber entsprechend sein, damit es langfristig Wind und Wetter standhält.

Details, die das Leben erleichtern

Beim Bau der Terrasse sollte in jedem Fall ein Gefälle eingeplant werden, um Regenwasser die Möglichkeit zu bieten, problemlos abzulaufen. Andernfalls kommt es zu unschönen Stauungen. Um die Terrasse für sich als Ort der Ruhe zu nutzen, ist ein Sichtschutz unerlässlich. Werden die Blicke vom Nachbargrundstück ferngehalten, wird es gleich gemütlicher. Zu den Punkten, die den Alltag mit einer Terrasse erleichtern, gehören auch Wasseranschluss und Steckdosen. Wer möchte schon unentwegt Gießkannen schleppen und Verlängerungskabel von drinnen nach draußen legen, die zur Stolperfalle werden.